Niedrigzinsen in der EU

Niedrigzinsen in der EU
Niedrigzinsen in der EU

Die Niedrigzinsen der EZB sind vor allem ein Wirtschaftsmotor, weil zu sehr niedrigen Zinsen Kredite und Hypotheken gewährt werden. Zudem profitiert die Bundesregierung seit Jahren sehr stark davon, weil sie keine hohen Zinsaufwendungen bei der Rückzahlung von fälligen Krediten mehr leisten muss.

Der Immobilienmarkt ist für die Käufer von bestehenden Immobilien oder für die günstigen Konditionen von Hypotheken beim Immobilienneubau immer noch sehr attraktiv. Die Bauwirtschaft ist nach wie vor in einem positiven Trend und die Wertentwicklung der Immmobilien in Deutschland kennt nur eine Richtung.

Die Kreditgeschäfte der Banken im Geschäfts- und Privatkundenbereich erfährt nach wie vor eine Renaissance und Anknüpfung an damalige Zeiten.

Es wird zwar dadurch auch die Gefahr einer Immobilien- und Finanzblase gefördert, weil auch der DAX im stetigen Aufwind erscheint und trotz kurzweiliger Abwärtstrends weiterhin nur eine positive Entwicklung nimmt. Selbstverständlich sind auch die stetig wachsende Konjunktur ein wichtiger Indikator für den DAX und den Finanzmarkt, jedoch ist Mario Draghis Strategie der Niedrig Zins Politik ein voller Erfolg entgegen aller Skepsis, welche in der Vergangenheit geäussert wurde.

Allerdings sollten die Vorzeichen einer neuen Finanzkrise rechtzeitig erkannt und auch rechtzeitig Maßnahmen gegen eine Wiederholung der Finanzkrise von 2008 getroffen werden. Die eingeführten Regeln für die Banken und die dazugehörenden Stresstests und die Verpflichtung einer Eigenkapital Reserve sind die ersten wichtigen Wegweiser und Sicherheitsvorkehrungen gegen eine erneute Finanzkrise. Jedoch sind die auch die jeweiligen EU-Staaten dazu aufgefordert entsprechende Haushaltsdisziplin einzuhalten.

Es ist aber auch Fundamental, dass die Konjunktur weiter im Aufwind bleibt und die Arbeitslosenzahlen weiter sinken. Somit werden auch die Sozialausgaben der staatlichen Haushalte weiter entlastet und es entstehen weiter neue Arbeitsplätze.

Die Niedrigzsinspolitik birgt auch Gefahren allerdings sollten diese Gefahren minimiert werden können, wenn die Entwicklungen der Finanzmärkte und der Konjunktur innerhalb der EU sachlich analysiert und bewertet werden

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