Der Eilkredit – die schnelle Lösung für finanzielle Notsituationen

Fast jeder kennt die Phasen im Leben, in denen man durch finanzielle Engpässe geht. Meist ist die Verzweiflung dann groß, denn die Durststrecke muss irgendwie überbrückt werden. In diesem Fall ist meistens ein Eilkredit die Rettung in der Not. Bei einem Eilkredit handelt es sich um ein Darlehen zwischen 500 und 5000 Euro. Gelegentlich wird der Eilkredit auch als Barkredit, Privatkredit oder Konsumkredit bezeichnet. Er kann sowohl von Kreditinstituten wie auch von Privatpersonen vergeben werden.

Für welche Lebenssituationen wäre ein Eilkredit sinnvoll?

Man stelle sich nur folgendes Szenario vor. Das Familienauto gibt plötzlich zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt den Geist auf und die Reparaturkosten übersteigen den Wert des Fahrzeugs. Für eine Familie mit Kindern ist dies fatal. Mit einem Eilkredit kann sich die Familie innerhalb weniger Wochen einen neuen Gebrauchtwagen zulegen und die Welt ist wieder in Ordnung. Oft sind es auch private Anschaffung wie ein neuer Fernseher, eine Waschmaschine oder dringend benötigte neue Möbel, die einen Eilkredit erforderlich machen. Auch ein anstehender Umzug bringt hohe Kosten mit sich. Sei es die Mietkaution, Renovierungskosten, um die man nicht herumkommt oder der Kostenvoranschlag der Umzugsfirma. Manchmal will man sich aber auch einfach nur eine schöne Fernreise gönnen, die das aktuelle Budget nicht hergibt. Der Eilkredit kann all diese Probleme lösen und ein wenig finanzielle Freiheit schenken.

Der Eilkredit unter der Lupe – die Vor- und Nachteile eines Kredits

Wie alles im Leben hat auch die Inanspruchnahme eines Eilkredits Pros und Kontras. Bevor der Kreditnehmer den Vertrag unterschreibt, gilt es diese gut abzuwägen.

Vorteile

Die Vorteile eines Eilkredits liegen auf der Hand. Es handelt sich bei dem geliehenen Geld um eine überschaubare Summe, die der Kreditnehmer in nicht zu hohen Raten relativ schnell wieder zurückzahlen kann. Zudem wartet der Kleinkredit oft mit attraktiven Rahmenbedingungen wie z.B. einem günstigen Festzinssatz und einer sehr kurzen Wartezeit auf. Außerdem profitiert der Kreditnehmer bei einem Eilkredit oft von sehr niedrigen Bearbeitungskosten und kann nach spätestens 14 Tagen über die gewünschte Kreditsumme verfügen.

Nachteile

Die Verhandlungsmöglichkeiten sind bei einem Eilkredit nur bedingt vorhanden. In den meisten Fällen hat man bezüglich Ratenhöhe, Kreditbetrag und Laufzeit kein Mitspracherecht. Sämtliche Vertragsbedingungen des Kreditinstituts müssen also akzeptiert werden. Hinzukommt, dass bei einem Eilkredit – nicht wie bei größeren Krediten – der zugewiesene Kundenberater die Kreditentscheidung trifft. Bei einem kleineren Darlehen entscheidet ein Computer über die Kreditwürdigkeit des Interessenten.

Die schnelle Finanzspritze – allen voran steht die Bonitätsprüfung

Der Kreditnehmer kann noch so sehr in der finanziellen Bredouille stecken, wenn die Bonität, also die Kreditwürdigkeit zu wünschen übrig lässt, wird ein Kreditantrag sofort abgelehnt. Nur zu verständlich, denn die Bank möchte ja schließlich sichergehen, dass der Kredit wieder zurückbezahlt werden kann. Bei einem Eilkredit sind die Kriterien zwar nicht ganz so streng wie bei einem größeren Kredit, doch folgende Voraussetzungen müssen auf jeden Fall erfüllt sein. Der Kreditnehmer muss ein gesichertes Arbeitsverhältnis und ein Gehalt, das die monatlichen Raten ermöglicht nachweisen können. Außerdem muss die Schufa-Auskunft positiv ausfallen. Zusätzliche Sicherheiten werden in der Regel nicht verlangt. Es gibt zwar bei manchen Kreditinstituten auch für Personen mit einem negativen Eintrag die Möglichkeit auf einen Eilkredit, doch hier ist Vorsicht geboten. Es gibt hier einige schwarze Schafe unter den Kreditgebern, die sich für dieses Risiko mit saftigen Zinsen entschädigen lassen.

Wie schützt sich der Kreditnehmer vor Zinswucher?

Wie bei allen Verträgen gilt auch beim Kleinkredit die goldene Regel: Immer das Kleingedruckte lesen. Der Kreditnehmer muss sich die Zeit nehmen, den Vertrag vernünftig zu studieren und sich Passagen, die er nicht versteht, erklären lassen. Es schadet auch nicht, einen Kreditvertrag von einem Rechtsanwalt überprüfen zu lassen. Sollte sich in dem Vertrag ein Haken verstecken, wird der Anwalt sofort Alarm schlagen. Aber wenn die Vertragsbedingungen akzeptabel sind, dann ist ein Eilkredit eine sehr gute Möglichkeit, um den einen oder anderen finanziellen Engpass zu überbrücken.

 

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